[Rezension] David Safier – Mieses Karma

Kurzbeschreibung: Nichts hat sich die Moderatorin Kim Lange mehr gewünscht als den Deutschen Fernsehpreis. Nun hält sie ihn triumphierend in den Händen. Schade eigentlich, dass sie noch am selben Abend von den Trümmern einer russischen Raumstation erschlagen wird.

Im Jenseits erfährt Kim, dass sie in ihrem Leben sehr viel mieses Karma gesammelt hat. Die Rechnung folgt prompt. Kim findet sich in einem Erdloch wieder, mit sechs Beinen, Fühlern und einem wirklich dicken Po: Sie ist eine Ameise! Aber Kim hat wenig Lust, fortan Kuchenkrümel durch die Gegend zu schleppen. Außerdem kann sie nicht zulassen, dass ihr Mann sich mit einer Neuen tröstet. Was tun? Es gibt nur einen Ausweg: Gutes Karma muss her, damit es auf der Reinkarnationsleiter wieder aufwärtsgeht!

Meine Meinung: Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen. Es ist sehr flüssig zu lesen, sehr witzig geschrieben und hätte durchaus noch ein wenig länger sein können. Kim trifft als Ameise den berühmt berüchtigten Casanova, der schon mehr als 200 Jahre als Ameise leben muss. Und wir wissen ja, wieso :-) Im Laufe der verschiedenen Reinkarnationen, die Kim durchmacht (Ameise, Meerschweinchen, Kuh, Regenwurm…) treffen die beiden immer wieder aufeinander und nur durch Kim schafft es Casanova gutes Karma anzusammeln. Irgendwann erreicht sie die höchste Entwicklungsstufe: Sie wird im Körper einer übergewichtigen, herzensguten Frittenbudenverkäuferin wiedergeboren. Im Großen und Ganzen steht für “Kim” das ganze Buch über ihre Familie im Mittelpunkt, sie macht sich Sorgen um ihre Tochter Lilly und will Nina, ihre ehemals beste Freundin, von ihrem Mann fernhalten. Dabei ergeben sich witzige Situationen, denn Kim`s und Casanova`s Aktionen um die Hochzeit zu sabotieren sind einfach köstlich.

5sterne

miese karma

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