Heute war mein Kinotag…
Inhalt: Lord Voldemort ist zurück und strebt einmal mehr nach der Herrschaft über die Welt der Zauberer und der Unterwerfung der Muggelstämmigen. Angst und Schrecken sind allgegenwärtig. Keine guten Vorzeichen also für das sechste Jahr von Harry Potter an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei. Da Harry gemäß einer Prophezeiung der Einzige ist, der Voldemort zu Fall bringen kann, entschließt sich Schulleiter Albus Dumbledore, seinen Schüler in seine Nachforschungen in Bezug auf die Vergangenheit von Tom Riddle einzuweihen. Es geht um die Zeit, bevor dieser zu Lord Voldemort wurde. Dumbledore zeigt Harry in seinem Denkarium verschiedene Erinnerungen, die nach und nach ein furchtbares Geheimnis offenbaren. Von besonderer Bedeutung ist dabei eine Erinnerung von Horace Slughorn, Harrys neuem Lehrer für Zaubertränke. Doch diese wurde manipuliert und Harry muss Slughorn erst davon überzeugen, die wahre Erinnerung preiszugeben. Zu allem Überfluss hat auch noch die Pubertät Einzug in Hogwarts gehalten. Harry fühlt sich stark zu Ginny Weasley, der jüngeren Schwester seines besten Freundes Ron, hingezogen. Und auch das Beziehungsdreieck zwischen Ron, Hermine und Lavender Brown sorgt für allerlei Unruhe…
Meine Meinung: Hm sehr umstritten, denke ich. Es wurde mal wieder viel weggelassen. Der Zuschauer wird direkt ins Geschehen geworfen, wo er Augenzeuge der Zerstörung einer Brücke in London wird – eine Szene, die im Buch wohl nur sehr kurz erwähnt wird. Auf den aus dem Roman bekannten Einstieg wird komplett verzichtet. Sowohl das Aufeinandertreffen des britischen Premierministers mit dem Zaubereiminister, als auch Dumbledores Besuch bei den Dursleys fehlen komplett. Dass eine 1:1-Umsetzung eines 650-seitigen Romans in 2,5 Stunden nicht funktionieren kann, ist ja jedem wohl klar. Schade ist dabei, dass es lediglich zwei Rückblenden über die Vergangenheit von Tom Riddle in den Film geschafft haben: das Waisenhaus und Riddles Gespräch mit Slughorn. Und dem namensgebenden Halbblutprinzen werden gar nur einige wenige Minuten gewidmet. Wen das alles nicht wirklich stört, dem wird der Film gefallen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
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