Der 1. Satz:
“Will zog seine Mutter an der Hand und sagte: “Komm weiter, bitte…”
Kurzbeschreibung: Der junge Parry will das Geheimnis um seinen Vater lösen, der vor zehn Jahren bei einer Polarexpedition verschwunden ist. Durch Zufall findet er einen Zugang zu einer anderen Welt, als er vor geheimnisvollen Männern flieht. Hier trifft er auf Lyra, die ebenfalls durch ein Dimensionstor aus ihrer Heimat, die der Erde ähnelt, in diese fremde Welt gelangt ist. Auch sie ist auf der Suche nach ihrem Vater, Lord Asriel. Es stellt sich heraus, daß das Schicksal der beiden eng miteinander verknüpft ist. Gemeinsam müssen sie in den verschiedenen Welten um ihr Leben kämpfen und viele Abenteuer überstehen. Im Verlauf der Geschichte wird es immer deutlicher, daß den beiden Kindern eine Hauptrolle zugedacht ist in der anstehenden entscheidenden Schlacht zwischen Gut und Böse.
Meine Meinung: Mit “Das magische Messer” stellt Philip Pullman nach “Der Goldene Kompaß” den zweiten Band der His-Dark-Materials-Trilogie vor. Die Hauptrollen spielen der zwölfjährige Will Parry und die gleichaltrige Lyra Listenreich, Heldin des ersten Bandes. Pullman greift in diesem Buch das Prinzip von parallelen, sich in vielerlei Hinsicht ähnelnden, Welten auf. Es ist etwas schwierig, den Einstieg zu finden. Die verschiedenen Handlungsstränge scheinen zu Beginn etwas verwirrend und ohne Zusammenhang zu sein. Doch je mehr man weiterliest und sich in den Inhalt vertieft, desto besser enthüllen sich diese Zusammenhänge. Man wird immer mehr in die von Pullman geschaffenen Welten von Hexen, Technik und Magie hineingezogen.
Welten werden beschrieben, die uns so fern und gleichzeitig doch so nah sind. Ein wahrer Lesespaß für jung und alt, denn man wird in eine Phantasiewelt entführt, die einen fesselt bis zur letzten Seite. Es geht spannend weiter, keine lästigen Rückblicke auf das erste Buch, kein abflauen der Spannung, wie es manchmal bei Fortsetzungen der Fall ist.
Dieses Buch ist nicht ganz so Fantasy-Like wie das Erste, da es auch häufig in der “normalen” Welt handelt, wie man die Welt kennt. Ein sehr spannendes Ende, das viel offen lässt für den letzten Teil. Aber es sterben eindeutig zu viele gute, wichtige und heldenhafte Menschen.
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