[Rezension] Jay Bonansinga – Im Angesicht des Todes

Der 1. Satz:

Glaub nicht alles, was man dir sagt!

Kurzbeschreibung: Eine mysteriöse Mordserie hält ganz Mississippi in Atem. Der sogenannte «Mississippi Ripper» mordet paarweise. Die Polizei steht vor einem Rätsel – bis FBI-Profiler Ulysses Grove das System hinter den Doppelmorden entdeckt: Der Täter klammert seinen Opfern die Augenlider auf und zwingt sie so, den Mord am anderen mit anzusehen …

Meine Meinung: Da ich bereits “Die Eismumie” von Jay Bonansinga vor längerer Zeit gelesen habe, und ziemlich begeistert war, wollte ich mir dieses Buch nicht entgehen lassen. Ein spannender Thriller um den FBI-Profiler Ulysses Grove, mit einem kleinen Schuss Voodoo oder Zauberei. Daß der eine vom Geist des Bösen besessen ist, während der andere auf die Voodoo-Fähigkeiten seiner afrikanischen Vorfahren zurückgreifen kann, verleiht dem Roman eine übernatürliche Note. Die Mischung finde ich sehr gelungen. Meiner Meinung nach hätte da noch mehr Voodoo reingepasst.

Man könnte jetzt sagen: Alles schon hundertmal da gewesen! Stimmt – doch das Buch ist so rasant und gekonnt erzählt, daß man kaum Zeit findet, sich darüber zu ärgern. Aber am Schluss habe ich doch etwas zu bemängeln. Der Höhepunkt der Hetzjagd nach dem psychopathischen Killer endete ziemlich abrupt und viel zu unspektakulär.

4sterne

im angesicht des todes

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