Der 1. Satz:
Pudge blickte mit zusammengekniffenen Augen durch das Zielfernrohr seines Gewehrs.
Kurzbeschreibung: Nach einer Nachtschicht im Leichenschauhaus erwacht Rachel Garrett zu ihrer Überraschung in fremder Umgebung und noch dazu vollkommen nackt! Ihr erster Gedanke ist, so schnell wie möglich das Weite zu suchen. Doch dann sieht sie den Mann ihrer Träume aus einem Sarg steigen, und der Blick in seinen silbernen Augen geht ihr sofort unter die Haut. Dreihundert Jahre lang ist der Vampir Etienne Argeneau Junggeselle gewesen. Die Entscheidung, die hübsche Rachel in eine Vampirin zu verwandeln, wird sein Leben verändern auf immer und ewig!
Meine Meinung: Zuerst das Positive. Ich finde die Grundidee und den Anfang der Geschichte sehr gut, die Hauptfiguren sind sehr sympatisch dargestellt. Die Story ist schön und flott zu lesen und hat mir ein paar recht unterhaltsame, entspannende und gemütliche Stunden gebracht.
Lynsay Sands hat ihre eigene Theorie über die Entstehung der Vampire eingebracht. Und zwar stammen sie ursprünglich aus Atlantis, sind das Ergebnis eines misslungenen Experiments. Sie haben sogenannte “Nanos” im Blut, die ihren Körper unsterblich machen, solange sie genügend Blut bekommen. Außerdem entsprechen sie nicht den üblichen Klischees, d.h. sie haben nichts gegen Knoblauch oder religiöse Objekte; sie müssen niemanden mehr beißen (dafür gibt es ja Blutbanken) und sie können, wenn auch eingeschränkt, im Sonnenlicht wandeln.
Dennoch fehlt in der ganzen Geschichte der Witz. Die Story ist nicht wirklich ernstzunehmen, d.h. sehr seicht, weder sehr spannend, noch düster oder gar ein wenig gruselig. Natürlich kann man schon aus dem Titel schließen, dass das keine Gruselstory ist, aber ich hätte wenigstens ein bisschen Schmunzelei dabei erwartet. Zumindest ist es romantisch und die Erotik kommt auch nicht zu kurz.
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