[Rezension] Karen Rose – Des Todes liebste Beute

Kurzbeschreibung: Staatsanwältin Kristen Mayhew hat einen Verehrer. Er bezeichnet sich selbst als ihren ergebenen Diener – und schickt ihr regelmäßig Fotos seiner grausam zugerichteten Opfer. Es sind alles Sexualstraftäter und Pädophile, gegen die Kristen vor Gericht keine Verurteilung durchsetzen konnte, sowie deren Verteidiger und Richter. Als der selbst ernannte Rächer auch den Sohn eines Mafiapaten auf seine Todesliste setzt, ist Kristen in Gefahr. Denn nun hetzt die Mafia ihre Killer auf sie. Detective Abe Reagan, der in der Mordserie ermittelt, schwört, alles daranzusetzen, die schöne Staatsanwältin zu schützen.

Der erste Satz:

Die Sonne war untergegangen.

Meine Meinung: “Des Todes liebste Beute” ist ein typischer Lady-Thriller, und nicht der Erste, den ich von Karen Rose gelesen habe. An ihren Romanen gefällt mir gut, dass man fast immer bereits bekannte Personen wiedertrifft.

Der Roman hat meine Erwartungen voll erfüllt: Es gab Spannung bis zum Ende, eine tolle Geschichte, Romantik und ein wenig Erotik. Wie man das eben von Karen Rose kennt und erwartet. Man sucht selbst von Anfang an den Mörder, versucht durch Hinweise darauf zu kommen, hat hier und da einen Verdacht, und wird dann wieder auf eine falsche Fährte geführt. Letztendlich hat sich aber mein letzter Verdacht bestätigt.

Der Schreibstil ist flüssig, nicht zu langatmig, die Spannung wird bis zum Ende gehalten und gesteigert und die Romanze, die sich zwischen Abe Reagan und Kirsten Mayhew anbahnt, wird einfühlsam beschrieben. Also alles in allem wieder ein gelungener Lady-Thriller, den man nicht so schnell aus der Hand legen kann.




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