[Rezension] Mary Janice Davidson – Wer zuletzt beisst

Originaltitel: Undead and Unworthy (2007) Leseprobe
Verlag: Egmont Lyx (15. Januar 2009)
Genre: Fantasy/Humor
Seiten: 255
ISBN: 978-3802581977

Klappentext: Betsy Taylor, Königin der Vampire, ist kaum aus den Flitterwochen zurückgekehrt, als eine Horde wilder Blutsauger in ihr Haus einfällt und ihre Fähigkeiten als Herrscherin auf eine harte Probe stellt. Kurz darauf bittet Detektiv Nick Berry sie um Hilfe bei der Aufklärung einiger schrecklicher Mordfälle, bei denen offenbar ein Vampir die Hand im Spiel hatte. Zu allem Unglück wird Betsy außerdem vom Geist ihrer unlängst verstorbenen Stiefmutter verfolgt, die nach dem Tod noch viel unausstehlicher ist als zu Lebzeiten. Und auch das Eheleben mit ihrem frisch angetrauten Gatten Eric verläuft alles andere als harmonisch.

Der 1. Satz:

Mir war langweilig.

Meine Meinung: Das war nun inzwischen schon der 7. Band der Betsy Taylor Reihe, und wieder sehr erfrischend, kurzweilig und schnell durchgelesen. Aber irgendwie fehlte auch der “Biss”  an der ganzen Geschichte. Es war zwar nicht langweilig, denn Betsy ist auch ohne Action recht unterhaltsam, aber richtige Spannung kam nicht auf.

Sinclair scheint wie ausgewechselt zu sein: er lachte tatsächlich ziemlich oft, was in den anderen Bänden eher eine Seltenheit war. Betsy hat nur einmal kurz ans Shoppen gedacht. Auch sind die Streitereien zwischen Betsy und ihrem Gatten Sinclair nicht mehr so heftig und spritzig, was ich etwas vermisst habe. Ausserdem fehlen die heißen kribbelnden Szenen zwischen Betsy und Sinclair total. Die Sprüche sind nicht mehr besonders originell, die ganze Story kommt irgendwie nicht so richtig “zum Punkt” und das ein paar liebgewonnene Personen auch noch einen so grässlichen Tod finden, finde ich auch nicht gut.

Betsys Kräfte werden immer seltsamer und unerklärlicher, man weiß gar nicht was man davon halten soll, nichts wird richtig aufgeklärt.

Die Bonusstory “Speed Dating auf Werwolf – Art” hat mir gut gefallen, ist an sich aber nichts besonderes, da sich die Geschichte auch auf normale Menschen übertragen lässt.


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