Leseprobe & Blick ins Buch
Verlag: Ace (3. September 2008)
Genre: Fantasy (Reihe: Sookie Stackhouse/Southern Vampire, Teil 1)Seiten: 304 ISBN: 978-0441016990
Klappentext: Sookie Stackhouse is a small-time cocktail waitress in small town Louisiana. She`s quiet, keeps to herself, and doesn`t get out much. Not because she`s not pretty. She is. It`s just that, well, Sookie has this sort of “disability”. She can read minds. And that doesn`t make her too dateable. And then along comes Bill. He`s tall, dark, handsome – and Sookie can`t hear a word he`s thinking. He`s exactly the type of guy she`s been waiting for all her life…
But Bill has a disability of his own: He`s a vampire with a bad reputation. He hangs with a seriously creepy crowd, all suspected of, big surprise, murder. And when one of Sookie`s coworkers is killed, she fears she`s next…
Der 1. Satz:
I`d been waiting for the vampire for years when he walked into the bar.
Meine Meinung: “Dead until Dark” ist der erste Band der Sookie Stackhouse bzw. Southern Vampire – Reihe von Charlaine Harris. Basierend auf diesen Büchern wurde die amerikanische Serie “True Blood” gedreht, in der es um die Kellnerin Sookie Stackhouse, eine Telepathin aus Bon Temps, Louisiana geht, die den Mann ihres Lebens trifft, der sich aber als Vampir herausstellt. Das bringt einige Probleme mit sich… Die Vampire haben vor einiger Zeit ihre Existenz öffentlich gemacht und es gibt für sie synthetisches Blut aus der Flasche, damit die Übergriffe auf Menschen verringert werden.
Sonst lese ich eigentlich keine englischen Bücher, weil ich da Verständnisprobleme habe, aber diesmal habe ich mich trotzdem für die Box mit den ersten 8 Bänden entschieden, einfach weil sie wesentlich günstiger sind als die deutschen Ausgaben. Und zum Glück hatte ich keine Schwierigkeiten mit dem Englisch. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Es las sich richtig gut, es war unterhaltsam, spannend, es kam keine Langeweile auf. Ich frage mich aber, wie es wäre, wenn ich die Serie nicht schon kennen würde. Wahrscheinlich wäre ich dann nicht so schnell durchgekommen, denn es gab recht viele Parallelen zwischen Buch und TV-Serie. Es hat nicht alles gepasst, denn im Buch kommen einzelne Personen und Handlungen aus der Serie nicht vor, aber das tut der Unterhaltung keinen Abbruch.
Mit Sookie Stackhouse hat Charlaine Harris eine erfrischende Abwechslung in die Welt der Heldinnen in Vampirromanen gebracht. Sookie ist Kellnerin und Telepathin und keine Kampfamazone im Tarnanzug, sondern eine ganz normale junge Frau mit Problemen. Durch die ungewollte Gedankenleserei ist sie sehr einsam und als Spinnerin verschrien. Es ist sehr einfach, sie zu mögen und mit ihr mitzuleiden. Sookies`s Boss Sam Merlotte fand ich in der Serie schon interessant und ich bin gespannt was man noch von ihm hören wird. Und der Vampir Bubba: Einfach köstlich, tolle Idee.
Das Grundgerüst der Story ist nicht anders als bei anderen Büchern dieses Genres – die Grundhandlung ist ein Krimi mit ein wenig Romantik und die Hauptfiguren sind übernatürlich. Auf jeden Fall auch für die Leute zu empfehlen, die “True Blood” schon mochten.
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