[Rezension] Charlaine Harris – Living dead in Dallas

Leseprobe & Blick ins Buch
Verlag: Ace, Reprint (27. Mai 2009)
Genre: Fantasy (Reihe: Sookie Stackhouse/Southern Vampire, Teil 2)
Seiten: 304 (Taschenbuch)
ISBN: 978-0441018246

Klappentext: When a vampire asks cocktail waitress Sookie Stackhouse for a favor, she complies. And soon she`s in Dallas, using her telepathic skills to search for a missing vampire. She agrees to interview the humans involved as long as the bloodsuckers promise to let them go unharmed. Easier said than done. All it takes is one delicious blonde and one small mistake for things to turn deadly.

Der 1. Satz:

Andy Bellefleur was as drunk as a skunk.

Meine Meinung: Auch im 2. Band der Sookie Stackhouse Reihe von Charlaine Harris geht es gleich zur Sache, die Ereignisse überschlagen sich fast. Wieder ein Mord in Bon Temps, vom Täter wie immer erst mal keine Spur, Sookie wird überfallen von einem übernatürlichen Wesen und schwer verletzt, danach fährt sie mit Bill nach Dallas, um einen vermissten Vampir zu finden, und dort geraten sie mal wieder in einen “Vampirschlamassel”. Es kommt zu allerhand Gewalttätigkeiten. Menschen sterben, ein paar Vampire auch. Eric nutzt jede Gelegenheit, sich an Sookie heranzumachen. Die kommt nicht umhin, darauf zu reagieren. Trotzdem können Bill und Sookie zum Schluß höchst ausgiebig Versöhnung feiern.

Und ich will mehr von Eric lesen! Wo Bill zumeist zurückhaltend und bürgerlich wirkt, bringt Eric garantiert frischen Wind in die Handlung. Zwischen ihm und Sookie sprühen nur so die Funken und man möchte sich fast wünschen, sie würde den biederen Bill für den aufregenden Eric verlassen. Er hat durchaus seine Momente, die für gefühlvolle und heitere Passagen sorgen. Man kann nicht anders, als dem charismatischen Blutsauger zu verfallen. Seine eigentlich anfangs geplante Nebenfigur, avanciert zum heimlichen Hauptsympathieträger.

Die Story ist flott und es geht tougher zu als im ersten Band. Hier spritzt auch schonmal das Blut und es gibt ein hübsch inszeniertes Massaker im Hauptquartier der Vampire. Dagegen war “Dead until dark” viel zahmer und mehr auf das reine Frauenpublikum ausgelegt. Weniger Schwulst und dafür mehr Fights und Verfolgungsjagden darf der Leser jedoch von diesem Buch erwarten. Und die ausgewogenere Mischung tut wirklich gut! Es bleibt spannend, die Story entwickelt sich weiter – die Charaktere werden weiter ausgearbeitet und erhalten, wie schon in Band I, eine ganz persönliche Note. Es macht Spaß, mit Sookie Dallas zu entdecken und tiefer in die Welt der Vampire von Louisiana und Texas einzutauchen.

Vampirroman trifft Krimi, eine wunderbar amüsante Geschichte, die man einfach gelesen haben muss.


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