Originaltitel: The Travelling Vampire Show (2000)LeseprobeVerlag: Heyne Verlag (1. September 2008) Genre: Horror Seiten: 528 ISBN: 978-3453675124
Klappentext: Es ist der Sommer 1963 und die Show ist in der Stadt! Begeistert stehen der 16jährige Dwight, sein Kumpel Rusty und die hübsche Slim vor dem Plakat, das eine “Große Vampirshow” ankündigt – angeblich mit einem echten Vampir. Pech nur, dass die Show erst um Mitternacht beginnt und Minderjährigen der Zutritt untersagt ist. Doch das spornt die drei Freunde gerade an, hinter das Geheimnis dieser Show zu kommen. Ist das alles Humbug – oder sind tatsächlich echte Vampire nach Grandville gekommen? Für Dwight, Rusty und Slim beginnt das Abenteuer ihres Lebens…
Der 1. Satz:
Als ich sechzehn Jahre alt war, kam im Sommer eine reisende Vampirshow in unseren Ort.
Meine Meinung: Das war mein erster Roman von Richard Laymon und ich war gespannt darauf, denn ich habe schon viel über diesen Horrorautor gehört, aber bisher noch nichts gelesen. Leider habe ich mit “Die Show” wohl einen seiner schwächeren Romane gleich am Anfang erwischt, denn Horrorstimmung kam ganz und gar nicht auf. Auf den ersten 400 Seiten passierte so gut wie gar nichts, man lernte die drei Teenager Dwight, Rusty und Slim kennen und was sie bisher miteinander erlebt hatten. Durchaus seltsame Ereignisse waren es, aber nichts wirklich gruseliges. Und nichts was mit der Vampirshow zu tun hatte.
So zieht sich diese Jugendphase mit Rückblicken in die Vergangenheit der Freunde wirklich etwas hin und die letzten packenderen Seiten vergehen dann wie im Fluge, da man förmlich ewig darauf gewartet hat. Die Story um die drei Teenies hat mich ein wenig an “Stand by me – Geheimnisse eines Sommers” nach einer Kurzgeschichte von Stephen King erinnert.
Den Schreibstil fand ich angenehm leicht, schnell und einfach zu überfliegen, gute Unterhaltung, aber wenig echte Spannung und noch weniger Horror. Die Protagonisten sind durchaus ansprechend beschrieben und irgendwie will man schon wissen was sie als nächstes aushecken. Erst auf den letzten 150 Seiten, als man endlich zur Show ging, wurde es etwas interessanter, aber das Ende war seltsam. Eine Vampirhandlung, wie ich es mir vorgestellt habe, gibt es einfach nicht. Wer auf Vampire wartet, der kann lange warten.
Auch wenn dieser Roman von Laymon eher schwach war, werde ich dranbleiben und auf Besseres hoffen.
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Jetzt weißt du, warum ich unten sagte, dass ich Laymon nicht unbedingt zu Horror zählen würde
Meist leichte, blutige Unterhaltung mit einigem an nackter Haut. Die Show habe ich jetzt noch nicht gelesen, aber dafür die meisten anderen aus deinem ersteigerten Paket (in meinem Blog sollte meist auch eine Rezi dazu existieren). So richtige Horrorstimmung sollte auch bei den anderen Büchern nur selten aufkommen.
Laymon ist eher Trash in Buchform
Hm ok danke für die Vorwarnung
Aber ich werde mir trotzdem meine Meinung noch selber bilden. Soo schlimm kanns doch wirklich nicht sein, immerhin hat er auch ein paar Auszeichnungen für ein paar seiner Werke erhalten, unter anderem den Bram Stoker Award 2001 für dieses Werk. Dann muss es ja jemandem gefallen haben *lol*