Ganz schnell und ohne Worte: Goethe`s Faust und Fontane`s Effi Briest


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Mir kommt langsam vor, gerade bei der Schullektüre scheiden sich die Geister gewaltig ;D Faust hab ich als beste Schullektüre gewählt xD
Zu Effi Briest kann ich nichts sagen, das hab ich nur als Referat präsentiert bekommen, aber eigentlich klangs interessant. Gut, aber lesen ist halt auch wieder was anderes ^^
Mit “Faust” konnte ich mich nicht anfreunden, mit der alten Sprache konnte ich einfach nichts anfangen und wenn`s dann hieß: “Interpretieren Sie…” dann hat`s komplett ausgesetzt. Bäh!
Â
Huch, ich habe Faust geliebt – besonders Mephisto habe ich vergöttert. Und Effi Briest ist zwar nicht unbedingt meins gewesen (da ich nicht so für den Fontane schwärme), aber schlecht fand ich es jetzt auch nicht…
Da sieht man mal wieder, dass Geschmäcker so verschieden sein können. Mir fällt da auch jetzt “Die Blechtrommel” von Günter Grass ein, wo ich allerdings nur die Verfilmung gesehen habe. Fand ich sehr seltsam, diesen Oskar, der nicht mehr wachsen wollte…
Ich mußte auch beide Bücher während der Schulzeit lesen und während dieser fand ich – wie fast jede Pflichtlektüren – einfach nur blöd.
Später habe ich sowohl Faust I, als auch Effi Briest oder auch Dshamilja, Ein Menschenschicksal und z.b. Nackt unter Wölfen zu schätzen gelernt… Mein “Problem” war immer das man kaum Lektüre wählen konnte, sondern immer das “MUSS” im Vordergrund stand.
Das mit dem “Muss” ist echt mies, ich hätte mir viele Bücher auch lieber selber ausgesucht. ^^
Â
Ich weiß noch, dass mir das ganze mit dem Interpretieren am Anfang auch ziemlich auf die Nerven gegangen ist, aber als ich mich dann eingelesen hatte gings leichter. Trotzdem mag ich Interpretieren bis heute nicht besonders – kann doch jeder anders sehen und in der Schule wird dem ganzen dann gerne mal der Stempel “Falsch” aufgedrückt wenns der Lehrer anders sieht (zumindest war meine Lehrerin so veranlagt).