[Rezension] Clive Cussler – Schlangenjagd

Originaltitel: Skeleton Coast (A Novel of the Oregon Files)
Verlag: Blanvalet (13. Juli 2009)
Genre: Roman/Abenteuerroman
Taschenbuch: 608 Seiten
ISBN: 978-3442368648

Klappentext: Juan Cabrillo und die Crew des Sondereinsatzschiffes Oregon haben gerade eine Mission auf dem Kongo überstanden, da empfangen sie einen Notruf. Ein unbewaffnetes Boot vor der Küste Afrikas befindet sich unter Beschuss. Cabrillo zögert nicht. Er rettet das Boot, dessen Crew – und die schöne Sloane Macintyre. Aber eigentlich hat er den Auftrag einen entführten Millionär zu finden. Sloane sucht die vor über hundert Jahren gesunkene HMS Rove und den sich angeblich darauf befindenden Diamantenschatz. Doch ihre Suche hat offensichtlich unerwünschte, und tödliche, Aufmerksamkeit von noch unbekannten Drahtziehern auf sich gelenkt. Cabrillo entschließt sich, sie zu unterstützen. Wenig später erfährt er von riesigen metallenen Schlangen, die das Meer genau dort unsicher machen, wo die Rove gesunken sein soll. Juan Cabrillo bleibt kaum eine Wahl – er begibt sich auf Schlangenjagd.

Der 1. Satz:

Er hätte niemals befehlen sollen, die Waffen zurückzulassen.

Meine Meinung: Bei Clive Cussler kann man immer relativ sicher sein, einen spannenden Abenteuerroman zu lesen. Die Fälle der “Corporation” waren und sind immer nervenaufreibend, rasant, abwechslungsreich und actiongeladen. Die Story ist sehr interessant und die Umsetzung gelungen. Der Leser wird gleich am Anfang in einen Abenteuerroman ala “Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten” hineinversetzt, wo eine Gruppe englischer/amerikanischer Männer einen Diamantenschatz von afrikanischen Eingeborenen stiehlt und bei ihrer aufreibenden Flucht durch die Kalahari Wüste von einem wütendem Mob von eingeborenen Kriegern verfolgt wird und schließlich an der Küste von ihnen gestellt wird. Das Schiff, das sie abholen sollte, gerät in einen heftigen Sandsturm und wird so am weitersegeln gehindert.

Juan Cabrillo ist Kapitän der Oregon und gleichzeitig Chef der so genannten “Corporation”, die im Auftrag von Regierungen und sonstigen zahlungskräftigen Kunden heikle Missionen ausführt. Die Oregon, ein optisch alter Frachter, der mehr Rost als Stahl aufweist, ist in Wirklichkeit ein hypermodernes Schiff, nur der äußerliche Anschein spricht dagegen. Dies ist Teil der Taktik, mit der die “Corporation” Aufträge erledigt, die geheim bleiben sollen.

Cussler`s Romane sind ein guter Mix aus Abenteuer und Technologie, bei denen die Bösewichte das Ende des Buches nicht überleben. In der Einleitung wird die Handlung an eine geschichtlich angelehnte Begebenheit gebunden, die im späteren Verlauf des jeweiligen Buches noch eine wesentliche Rolle spielt. Und auch in “Schlangenjagd” geht es streckenweise hoch her. Da werden auf der Oregon Waffen aufgefahren und auch eingesetzt, da schlackern einem nur so die Ohren. Manchmal recht übertrieben, aber davon lebt dieser actiongeladene Roman, den man nicht so ganz ernst nehmen sollte, was den Realitätssinn angeht. Cussler inszeniert gern fantastische Spektakel und ausgefallene Handlungen und Geschichten.

Die Bösewichte sind immer böse, die Helden immer gut und mächtig heldenhaft und am Ende bekommt Cabrillo auch noch die Frau. Aber auch ein aktuelles Thema wird hier eingearbeitet: Öko-Terrorismus. Der frühere Partner des entführten Millionärs plant, verseuchtes Öl ins Meer zu kippen, um so der Welt deren anhaltende Ignoranz gegenüber der Umwelt zu demonstrieren. Also müssen Cabrillo und seine Männer schnell handeln, um unseren Planeten zu retten.


Possibly Related Posts:


This entry was posted in Roman and tagged . Bookmark the permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>