Originaltitel: The Devil`s Disciple (2006)
Verlag: Bastei Lübbe (11. November 2008)
Genre: Thriller
Taschenbuch: 544 Seiten
ISBN: 978-3404159529
Klappentext: Kate Moran ist Agentin des FBI. Vor drei Jahren fielen ihr Verlobter und dessen kleine Tochter einem Serienmörder zum Opfer, den die Presse den “Jünger des Teufels” nannte. Kate selbst hat den Täter gestellt und seine Hinrichtung verfolgt. Doch nun geschehen weitere Morde nach demselben Muster. Und für die Polizei ist Kate die Hauptverdächtige.
Der 1. Satz:
Keine Nacht sollte so kalt sein, kein Winter so weiß, kein Tod so grauenhaft.
Meine Meinung: “Der Jünger des Teufels” von Glenn Maede ist sehr rasanter Thriller, der atemlose Spannung garantiert. Aufgrund der sehr rasch verlaufenden Handlung kommt keine Langeweile auf und der einfache, gut bekömmliche Schreibstil ist ein weiterer Pluspunkt.
Die Kapitel sind sehr kurz und mit jedem Kapitel ändert sich der Ort oder die Figuren. Mal ist man Kate, die den Verbrecher verfolgt, dann ist man wieder ein Zuschauer, der den Mörder begleitet. Es geht im Grunde um eine Jagd, die Meade äußerst spannungsreich, rasant und actiongeladen gestaltet hat. Dabei versucht der Autor vorhersehbar zu sein, um dann geschickt eine neue Wendung einzubauen, so dass der Leser am Ende doch noch überrascht werden kann. Bei mir war das jedenfalls so. Auch wenn ich einen Verdacht schon am Anfang gehegt habe, wurde meine Aufmerksamkeit im Laufe des Buches immer wieder abgelenkt, so dass ich zum Schluss auf einer falschen Fährte war. Die Hauptakteure sind sehr sympathisch und einfühlsam beschrieben, sodass man sich ohne Probleme in die Rolle der Protagonistin hineinversetzen kann, man fühlt und leidet regelrecht mit ihr.
Das Buch bietet alles, was Thrillerfans von einem absoluten Pageturner erwarten. Glenn Meade nimmt seine Leser auf eine atemlose Hetzjagd mit, die Kate nach Paris und Istanbul führt. Neben der hochspannenden Frage, wie Kate ihre Unschuld beweisen will, bringt auch die Suche nach der wahren Identität des Mörders den Leser um den Schlaf. Die Morde werden grausam und brutal beschrieben. Daher ist das Buch nichts für schwache Nerven.
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