Originaltitel: Shadow Game – Ghost Walkers 1 (2003)Verlag: Heyne Verlag (4. Mai 2009) Genre: Paranormale Fantasy (Reihe: Bund der Schattengänger, Band 1) Taschenbuch: 560 Seiten ISBN: 978-3453533097 Preis: 8,95 € Leseprobe
Klappentext: Sie sind die Schattengänger, eine Gruppe herausragender Kämpfer, deren Begabungen von dem brillanten Wissenschaftler Dr. Whitney verstärkt wurden. Doch dann gerät das geheime Experiment außer Kontrolle und die Männer kommen auf mysteriöse Art ums Leben. Ihr Anführer, Captain Ryland Miller, ahnt, dass er das nächste Opfer sein soll. Als Dr. Whitney ermordet wird, ist Millers letzte Hoffnung dessen junge, geniale Tochter Lily. Von der ersten Sekunde an sind sie voneinander gebannt. Was keiner weiß: Auch Lily besitzt übersinnliche Fähigkeiten. Da zieht sich die Schlinge um die Schattengänger plötzlich zu.
Der 1. Satz:
Captain Ryland Miller lehnte sich an die Wand und schloss restlos erschöpft die Augen.
Meine Meinung: “Jägerin der Dunkelheit” ist der Auftakt zu Christine Feehan`s Serie rund um den sogenannten “Bund der Schattengänger”. Anfangs dachte ich, ausgehend von der Covergestaltung, es gehe auch hier um Wesen aus dem Bereich der Fantasy: Gestaltwandler, Hexen, Vampire etc., aber da wurde ich angenehm überrascht. Denn der “Bund der Schattengänger” besteht aus normalen Männern mit militärischen Spezialausbildungen mit telepathischen oder telekinetischen oder andere paranormale Fähigkeiten. Um aus ihnen eine Gruppe von Elitesoldaten für Spezialeinsätze zu machen, wird der Wissenschaftler Dr. Whitney beauftragt, ihre besonderen Begabungen noch zu verstärken.
Der Roman hat mir eigentlich ganz gut gefallen, aber für meinen Geschmack war es etwas zu viel Erotik dabei: vor allem in der Mitte des Buches, wo es sich eigentlich nur noch um die sich anbahnende Liebesbeziehung zwischen Lily und Ryland dreht, mit den zahlreichen und oft seitenlangen Liebesszenen. Der Schreibstil der Autorin ist ganz angenehm, wären da nicht die vielen langatmigen Stellen die mich im Lesefluss schon sehr gestört haben. Die Handlung ist vorhersehbar und plätschert ein wenig vor sich hin. Von Spannung keine Spur, wenigstens gab es am Schluss noch ein wenig Action und so wundert es mich auch nicht, dass ich solange an diesem Buch gelesen habe.
Die Grundidee mit den Schattengängern und der mysteriösen Eliteeinheit klingt spannend und vielversprechend und sollte eine willkommene Abwechslung zu all den Romance-Fantasybüchern darstellen, die derzeit den Markt überschwemmen. Aber meine Erwartungen wurden in dieser Hinsicht nicht erfüllt.
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Mir hat das Buch gut gefallen, gerade weil ich die Idee dieser Spezialeinheit genial fand. Und die Liebesgeschichte war einfach nur süß
Das zweite hab ich auch gelesen – es ist nicht besser, aber auch nicht schlechter als das erste. Mit den drei Punkten kann man da schon argumentieren ^^
Ich muss auch zugeben, dass mich diese Reihe ein wenig an die “Black Dagger” Reihe von J.R. Ward erinnert, nur ohne Vampire. In jedem Band geht es um einen anderen Kämpfer, der seine große Liebe findet.