Originaltitel: Fool Moon (2001)
Verlag: Droemer/Knaur (1. Januar 2007)
Genre: Fantasy (Reihe: Die dunklen Fälle des Harry Dresden, Band 2)
Taschenbuch: 448 Seiten
ISBN: 978-3426634417
Preis: 7,95 €
Kurzbeschreibung: Chicago wird von einer Mordserie in Angst und Schrecken versetzt – alle vier Wochen, wenn der Vollmond fahl am Himmel steht, sterben in den Straßen der Stadt unzählige Menschen. Fallen sie einem Psychopathen zum Opfer? Einer Gang? Oder etwas ganz anderem? Harry Dresden, Privatermittler mit besonderen Fähigkeiten und Polizeiinformant wider Willen, wird schneller, als ihm lieb ist, in diesen dunklen Fall verwickelt. Immer wieder kreuzen dabei Männer und Frauen seinen Weg, die ein Geheimnis haben: Im Schutz der Dunkelheit verwandeln sie sich – und jagen.
Der 1. Satz:
Normalerweise achte ich nicht weiter auf den Wechsel der Mondphasen.
Meine Meinung: “Sturmnacht”, das erste Abenteuer des Magiers Harry Dresden war schon spannend. Aber “Wolfsjagd” gefällt mir noch besser. Durchweg spannend und flüssig erzählt, konnte ich es kaum weglegen. Harry Dresden ist ein echter Magier. Was ihn von anderen unterscheidet, ist dass er im Telefonbuch zu finden ist. Er hilft (unter anderem) der Polizei schwierige Fälle zu lösen, in denen Magie im Spiel ist. Außerdem ist er wohl so eine Art magischer Privatdetektiv, er lebt in ständigen Geldnöten und teilt seine Wohnung mit einem Kater und einem Geist namens Bob, der in einem Totenschädel haust.
Von seinem allwissenden Mitbewohner Bob muss sich Harry allerdings erst einmal aufklären lassen, dass Werwolf nicht gleich Werwolf ist. Gerade diese Unterscheidung der verschiedenen Werwolfspezies gefiel mir sehr gut. Bei Butcher gibt es nicht nur einfach den Werwolf, sondern Lykanthropen, Hexenwölfe und Loup-Garous. Hexenwölfe sind Menschen die sich mit Hilfe von Magie in Wölfe verwandeln, Lykanthropen dagegen sind Menschen die sich nicht wirklich in Wölfe verwandeln, sondern im Geiste welche sind und entsprechend handeln, und die Loup-Garous sind verfluchte Menschen, die sich bei Vollmond in wilde Bestien verwandeln und ihr Handeln nicht steuern können.
Und natürlich, wie soll es auch anders sein, bekommt es Harry mit der bösesten dieser Arten zu tun, dem Loup-Garou. “Wolfsjagd” ist wirklich extrem actionlastig. Der Ich-Erzähler Harry gerät wieder einmal von einer gefährlichen Situation in die Nächste und als Leser wird man von den Geschehnissen regelrecht gefesselt und man fiebert mit ihm mit bis zum Showdown, während dessen Verlauf Harry um eine bedeutende Erfahrung reicher wird.
Jim Butcher nimmt den Leser mit auf eine turbulente und actionreiche Achterbahnfahrt, die an Spannung, Spaß und Nervenkitzel fast nicht zu überbieten ist. Ich freue mich schon auf den dritten Band “Grabesruhe”, der aber leider zur Zeit vergriffen ist. Hoffentlich gibt es ihn bald wieder, denn sonst muss ich diesen Teil erst einmal überspringen und mit dem vierten weitermachen.
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Vielen Dank für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares an Droemer/Knaur.
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