Kinostart Deutschland: 15. Dezember 2011
Genre: Action
FSK: ab 12 freigegeben
Laufzeit: 132 Minuten
Produktionsjahr: 2011
Regie: Brad Bird
Darsteller: Tom Cruise, Jeremy Renner, Simon Pegg, Paula Patton, Michael Nyqvist
OT: Mission: Impossible – Ghost Protocol (USA 2010)
Eine gewaltige Explosion erschüttert den Kreml: Ein verheerender Bombenanschlag, der den Frieden zwischen den Weltmächten und damit der gesamten zivilisierten Welt gefährden kann. Für Geheimagent Ethan Hunt (Tom Cruise) bedeutet dieser katastrophale Zwischenfall die bislang brisanteste Mission seiner Karriere. Denn der Kopf der „Impossible Missions Force“ wird mit seinem gesamten Team für den brutalen Terrorakt verantwortlich gemacht. Der US-Präsident aktiviert daraufhin das „Phantom Protokoll“, das den IMF fortan verleugnet. Sollte es Hunt und seinem Team rund um Jane Carter (Paula Patton), Benji Dunn (Simon Pegg) und dem undurchsichtigen Brandt (Jeremy Renner) nicht gelingen, die Drahtzieher zu fassen, werden sie für das Attentat verantwortlich gemacht und weltweit als Terroristen gebrandmarkt und gejagt werden. Ohne Unterschlupf, Rückendeckung oder Verbündete führt ihr Weg sie von Prag über Moskau nach Vancouver und Dubai, um dem geheimnisvollen Mann (Michael Nyqvist) auf die Spur zu kommen, der im Hintergrund die Fäden zieht. Doch eines ist klar, eine Mission: Impossible gibt es für sie nicht…
Meine Meinung: Ich muss zugeben, dass ich äußerst positiv überrascht bin. Einen so guten vierten Teil der “M:I”-Reihe hatte ich wirklich nicht erwartet. Ein Film, ganz nach meinem Geschmack: viel Action, exotische Schauplätze, eine gute Prise Humor und jede Menge technische Spielzeuge. Tom Cruise spielt die Rolle des Ethan Hunt völlig überzeugend und für sein Alter macht er in vielen Action-Szenen noch immer eine gute Figur. Die Rolle des Ethan Hunts ist einfach die Rolle seines Lebens. Da kann man auch darüber hinwegsehen, dass er Scientology angehört. Der gesamte Cast zeigt vollen Einsatz, angefangen bei der guten Darstellung von Paula Patton als sexy Agentin (ja, als Frau kann ich das durchaus auch zugeben), bis zur schurkenhaften Darbietung Michael Nyqvists, bekannt als Michael Blomquist aus Stieg Larssons Millenium – Trilogie. Er passt außerordentlich gut in die Rolle des bösen Drahtziehers und gibt im Showdown mit Cruise wirklich alles! Und da gibt es natürlich noch Simon Pegg, der für einiges Schmunzeln sorgt und den ich mir sehr gern anschaue. Der Film lebt vor allem von der Chemie des Teams, die hier absolut stimmt.
Top-Unterhaltung, bei der die knapp über 2 Stunden wie im Flug vergingen und ich nach dem Abspann das Gefühl hatte, dass ich mir die ganze Sache gut und gerne noch eine Stunde länger angeschaut hätte. Es gab viele spektakuläre Highlights und originelle Szenarien, eines besser als die anderen. Zudem nochsehr schöne Locations und eine überraschend gute Handlung, die geradlinig gestrickt und dabei ungemein spannend, abwechslungsreich und stimmig inszeniert war. Also in diesem vierten Teil hat so gut wie alles gestimmt, ich habe mich in jeder einzelnen Minute ungemein gut unterhalten gefühlt.
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