Projekt 52 – Woche 09: Das abgebrochene Buch

Aktuelle Thema: Das abgebrochene Buch!

Es kommt nur ganz selten vor, dass ich ein Buch für so schlecht halte, dass ich es abbrechen musste. Aber eins ist mir in Erinnerung geblieben:

Peter Berling – Die Kinder des Gral

Im Jahre des Herrn 1244. Vom fernen Sizilien aus herrscht Friedrich II., der Staufer, über das Heilige Römische Reich. Im ewigen Rom regiert Innozenz IV. eine Kirche, die sich immer mehr in weltliche Politik verstrickt. In dieser Lage folgt Ludwig IX. von Frankreich dem Ruf des Papstes und sendet ein Heer gegen den Montségur, die unbezwingbare Ketzerburg im Languedoc.In einer dunklen und stürmischen Nacht werden zwei Kinder an Seilen an der Mauerkrone herabgelassen. Sie sind die Erben des Gral. Ihr Königtum könnte die Weltreligionen vereinen – doch können zwei Kinder eine solche Krone tragen, ohne davon erdrückt zu werden?Einen Schutzengel indes haben sie: William von Roebruk, ein dralles Bauernschlitzohr. Als Held wider Willen gerät der kleine Franziskaner in eine tödliche Auseinandersetzung zwischen Kaiser und Kurie, zwischen christlichen Rittern und islamischen Assassinen um imperiale Machtinteressen und einen großen Plan …

“Die Kinder des Gral” ist der erste Roman von Peter Berlings großem Gral-Zyklus. Bereits nach wenigen Seiten war mir schon klar, dass ich diesen Roman nicht mehr lange lesen werde, denn einfach der Schreibstil und die altertümlich anmutende Sprache hat mir gar nicht gefallen. Es ist sehr langatmig geschrieben. Berling bemüht sich, die mittelalterliche Sprache aufleben zu lassen, so dass kein rechter Lesefluss entstehen kann. Kurz gesagt: Schwere Kost und mein erstes abgebrochenes Buch überhaupt!

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